Aktuelle News im Netzwerk
Termine im Netzwerk
Rezepte im Netzwerk

Hinweis zum Datenschutz

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir ein Session-Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung. Wenn Sie damit einverstanden sind, freuen wir uns, wenn Sie unsere Webseite weiter erkunden. Sollten Sie der Verwendung nicht zustimmen, können Sie Ihren Browser so einstellen, dass Sie über das Setzen von Cookies informiert werden und Cookies nur im Einzelfall erlauben, die Annahme von Cookies für bestimmte Fälle oder generell ausschließen sowie das automatische Löschen der Cookies beim Schließen des Browser aktivieren. Bei der Deaktivierung von Cookies kann die Funktionalität dieser Website eingeschränkt sein.

News aus Düsseldorf, Mönchengladbach, Neuss und Krefeld

Wir wollen Ihnen auf dieser Seite News aus den Bereichen Sport, Gesundheit und Fitness aufzeigen. Wir bemühen uns dabei die Neuigkeiten so auszuwählen, dass Sie möglichst informativ sind und den bestmöglichen Mehrwert geben.

Sollten Sie einmal auf Themen aufmerksam werden, die wir hier noch nicht aufgelistet haben, senden Sie uns eine kurze Mail. Wir werden dem Sachverhalt nachgehen.

Joint Future Work[1] und die Bedeutung der Gesundheitsvorsorge für die Future Workforce als Gestaltungselement der Corporate Identity

27. Mai 2016


Rente mit 67, dann politisch geschönt mit 63 und jetzt (gesprächsweise) mit 70.
Nicht weil das so schön ist, sondern weil die Kassen leer sind, der Mensch immer älter wird und noch andere Ideen zu finanzieren sind, die Fachkräfte im demographischen Wandel knapp werden und man überhaupt überall anders haushalten muss.
Bei der ganzen Diskussion wird eines gern vergessen, still vorausgesetzt oder völlig unterschlagen: die Fähigkeit in den verschiedenen Berufsgruppen ÜBERHAUPT bis ins hohe Alter arbeiten ZU KÖNNEN.
Eine Workforce ist eben nicht beliebig weiter zu beschäftigen, schon gar nicht, wenn alle Prozesse und Organisationsformen darauf ausgelegt wurden, diese bis zum bisherigen Renteneintrittsalter maximal (optimal) auszunutzen – und dann loszuwerden, um sie durch neue, frische(-re) Arbeitskräfte zu ersetzen.
Das wird im fortschreitenden demographischen Wandel nicht mehr funktionieren. Im Gegenteil: wer so seine Workforce weiterbehandelt, verliert sie. Nicht nur durch die Rente, sondern auch durch Berufsinvalidität, Abwerbung und Abwanderung. Denn eines ist sicher: das Bewusstsein der Menschen der Altersarmut nur entgehen zu können, wenn sie in der Lage waren 45 Beitragsjahre “vollzumachen”, wird ansteigen.
Und hier beginnt der Kostenfaktor wirksam zu werden. Gerade für die Unternehmen…

 

Ein breites Umdenken ist erforderlich. Schon heute wird älteren Arbeitskräften gern nachgesagt, dass die gesundheitlichen Abwesenheitskosten für die Unternehmen mit zunehmenden Alter steigen. Das stimmt allein schon statistisch. Verschleiß tritt irgendwann immer und automatisch ein.
Andererseits setzt sich nun die Einsicht durch, dass gerade die älteren Arbeitnehmer zunehmend zur Stütze des Unternehmens werden. Die Produktivität der Generation X ist oft unerreicht. Erfahrung, Know-how und redundante Einsetzbarkeit gleichen eine bessere Physis der Jüngeren aus. Ältere Arbeitnehmer, gerade in KMUs, sind die Stütze der Betriebe – auch aufgrund der informellen Vernetzung im Betrieb. Aber sie werden eben auch (noch) älter, müssen dem gleichen Druck weiter trotzen und bauen dabei zunehmend schneller ab.

Manche Unternehmen können Prozesse und Strukturen diesem Alterungsprozess der Belegschaften anpassen, andere branchenspezifisch eher nicht und generell unterliegt die Wirtschaft einem globalen Konkurrenzdruck, der manche Änderungen auch unmöglich macht, wenn man wirtschaftlich am Markt überleben will.
Ein Paradoxum, denn ohne diese Arbeitskräfte ist es auch aus.

Das Bewusstsein der Belegschaften wandelt sich gerade. Arbeiten zu können, bis ins hohe Alter hinein, ist zur persönlichen Existenzfrage im Alter an sich geworden. Die Diskussionen zur Rente und deren Höhe sind da auch nicht vorteilhaft und die Gewerkschaften schreien schon jetzt nach der Betriebsrente als Zusatzrente.
Sollte sie zur Pflicht werden, tun sich hier massive Rückstellungsprobleme auf.

Der Ansatz zur Betriebsrente ist gut, aber schon jetzt zu spät gedacht. Erst einmal geht es darum, die Rente arbeiten könnend zu erreichen! Ohne diesen Aspekt ist die Altersarmut sowieso vorprogrammiert. Und das wissen die Belegschaften.<2>

Ergo wird das, was das Unternehmen tut, um seine Workforce arbeitsfähig zu erhalten für Mitarbeiter wie auch neue Talente von außen zu einer Schlüsselfrage, ob ich weiter im Unternehmen bleiben will, andere Angebote annehme (und die werden kommen!) und/oder erst gar nicht zu diesem Unternehmen will.<3>

Wie sich das Unternehmen dazu aufstellt, bildet es in der Corporate Identity ab. Entweder gewollt und planbar, oder durch die Mitarbeiter “vorgelebt”.
Und hier wirkt dann die Kostenfrage.
Bin ich als Unternehmen so aufgestellt, dass ich die gerechtfertigten existenziellen Bedürfnisse meiner Workforce hinreichend berücksichtigt habe? Wird das auch nach außen deutlich, damit ich neue Mitarbeiter für mich begeistern kann?
Bin ich gut genug, dass es andere schwer haben meine Mitarbeiter abzuwerben?

Was kostet mich ein durchschnittlich höherer Krankenstand von nur einem Prozent pro Jahr? Ab wieviel Prozent in einem Peak bin ich nicht mehr in der Lage meine Aufträge abarbeiten zu können? Welche Penalties werden dann ggf. fällig? Und ab wann verliere ich dabei Kunden, weil ich bestimmte SLAs zu oft nicht erfüllen kann?

Was ist die originäre Basis für eine arbeitsfähige Workforce?
Die Gesundheit!


Die Gesundheit hat viele Aspekte, die zusammenwirken. Davon kann ich als Unternehmen einige beeinflussen; z.B. das Essen über die Kantine, Unfälle über Arbeitssicherheit und Stress durch bessere Arbeitsorganisation und Prozesse.

Doch was kann ich zusätzlich tun, um die Gesundheit der Belegschaft – geplant und gestaltet – zu verbessern?

Wir alle reden gern von Ausgleichssport. Wir wissen, dass er notwendig und gesundheitsfördernd ist. Zum Teil fahren wir im Auto Umwege, um im Studio Radfahren zu können…(???).

Doch die Masse, und das betrifft gerade die Älteren, rafft sich nach der Arbeit zu gar nichts mehr auf. “Fressen – Fernsehen- Facebook” (neue FSK 16-Variante) ist nur allzu bekannt. Man weiß, dass es falsch ist, dennoch macht man es – also NICHTS.


Was könnte ich nun als Unternehmen tun, damit ich gruppendynamische Zwänge aktivieren kann, die dazu führen,
dass meine Mitarbeiter diesen Ausgleichssport machen?



Als Unternehmen muss ich zuerst einmal erkennen, was der Mitarbeiter kostet, wenn er ausfällt. Für KMU’s gilt je nach Position 350 – 1.000 € pro Tag. Hierin sind nicht nur die Kosten für Lohn und Lohnnebenkosten enthalten, sondern auch die Produktivität des MA. Bei durchschnittlich 16 Fehltagen pro Jahr können hier 5.600 – 16.000 € / Jahr / Mitarbeiter anfallen. Durch Lohnfortzahlung, erhalte ich jedoch keinerlei Arbeitsleistung für das gezahlte Gehalt. Im Gegenteil: ich muss oft Ersatz zusätzlich via Zeitarbeit einkaufen oder Überstunden von anderen bezahlen, die dann auch noch mehr und zusätzlich gefordert werden.

Vor diesem Hintergrund kann man sich heute wirklich nur noch wundern,
wie leichtfertig sich manchen Unternehmen und Führungskräfte der Gefahr aussetzen sich durch Personalausfälle in Schwierigkeiten zu bringen.

Den vollständigen Artikel können interessierte Leser und Unternehmer über den angegebenen Link lesen, da der Umfang hier ansonsten den Rahmen sprengen würde.

Für Mitglieder des Businessnetzwerkes LinkedIn steht der Artikel auch unter meinem Profil zur verfügung. https://de.linkedin.com/in/wolfganghoffmann

Ihr Personal Trainer, Wolfgang Hoffmann

 

Quelle: https://conplore.com/magazin-article-joint-future-work-und-die-bedeutung-der-gesundheitsvorsorge-fuer-die-future-workforce-als-gestaltungselement-der-corporate-identity/
Weiterführende Infos

Mehr zur Kategorie:
Wirtschaft

Mehr zum Thema:
Gesundheitprävention

Kontaktdaten

Personaltrainer Wolf
Wolfgang Hoffmann
Witzfeldstrasse 47b
40667 Meerbusch

 

02132 - 75 90 75