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News aus Düsseldorf, Mönchengladbach, Neuss und Krefeld

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Krafttraining ist doch kein Sport! Teil 3

27. Dezember 2017


 

Heute kommen wir zum dritten und letzten Teil der Serie "Krafttraining ist doch kein Sport!"

Ich hoffe das ich hier ein wenig zur Aufklärung beitragen konnte und Kraftsport aus einer anderen Perspektive gesehen wird.

Vorurteil 11: Kräftige Muskeln machen langsam
Hintergrund: Bis jemand die ganze Masse mal in Schwung gebracht hat, sind alle anderen Jungs längst über alle Berge. Dicke Muskeln behindern jeden im Alltag doch nur!

Richtig: Kaum zu glauben, aber wahr, Sprinter setzen im Training auf Krafteinheiten, und zwar auf Maximalkrafteinheiten. Es sind Übungen und Bewegungen, die Sie gerade 1- bis höchstens 3-mal korrekt ausführen können. Dabei kommen sehr hohe Gewichte zum Einsatz, die das eigene Körpergewicht deutlich übersteigen. Je mehr Kraft zur Verfügung steht, desto besser die Beschleunigung. Olympia-Coach, Wolfgang Unsöld empfiehlt hier Kniebeugen und Power Cleans als die besten Übungen, um mehr Tempo zu machen. Zumindest für die ersten 30 Meter, danach ist seiner Erfahrung nach die Lauftechnik sehr viel entscheidender. Im Alltag reicht diese Distanz ganz locker, um den Bus noch vor Abfahrt zu erwischen.
Krafttraining macht also schneller, und nicht langsamer! Auch wenn rein theoretisch schwerere Körper schwerer in Schwung zu bringen sind als leichtere. Hier spielt der Körperfettanteil eine große Rolle. Wer viel Fett eingelagert hat, kann sich nicht so schnell bewegen, wie jemand mit gleichem Körpergewicht, jedoch mit hohem Muskelanteil. Logischer Weise sind es die Muskeln, die es überhaupt ermöglichen, wie ein geölter Blitz loszurennen.

Vorurteil 12: Krafttraining ist doch nur was für junge Burschen
Hintergrund. Ein typischer Fall von Midlife-Crisis, wenn Männer jenseits der 40 noch meinen, sich mit den Youngsters beim Kräfte messen beweisen zu müssen

Richtig: Mit zunehmendem Alter verliert der Mensch jährlich ca. 1% Muskelmasse. Laut Professor Dr. Stephan Geisler, beginnt dieser Prozess schon ab 30 und kann bis zum 80. Geburtstag um bis zu 50 Prozent der Muskelmasse kosten. Aus der Muskelmasse wird dann Fett.
Mit Krafttraining läßt sich dieser Abbau prima hinauszögern, wenn nicht sogar aufhalten. Für einen Einstieg ist es nie zu spät, auch nicht mit über 60 Jahren! Der Muskel verlernt es nicht, sich an einen Trainingsreiz anzupassen. Zudem profitieren auch die Knochen vom Krafttraining, da die Knochendicht erhöht wird. Damit bleiben sie stabiler und sind damit weniger verletzungsanfällig. Nicht zu vergessen, jedes Training trainiert auch die Koordinationsfähigkeit so wie das Balancevermögen. Kurz gesagt Krafttraining ist ein sehr wirksames Anti-Aging-Mittel, das günstigste überhaupt.

Vorurteil 13: Bodybuilder sind doch diese Machotypen, die sich für die Bühne mit Bräunungscreme einsprühen
Hintergrund: Krafttraining bringt gar nichts, es ändert sich doch nur die Optik. Dafür bekommt man dann eine Medaille um den fetten Hals gehängt.

Richtig: Krafttraining verändert den Körper positiv. Er wird stärker, ausdauernder und schneller. Es schützt regelmäßige vor Osteoporose, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes, Demenz, altersbedingter Sturzanfälligkeit und Depressionen, wenn man regelmäßig trainiert. Wer so viel für seine Gesundheit tut, hat Respekt und Achtung verdient.
Den meisten Kerlen reicht es schon, die von Freunden und der Liebsten zu erhalten. Jeder kann von Bodybuilding-Wettkämpfen halten, was man will. Jedoch muss man den Teilnehmern eines lassen: Es ist ein harter Weg mit enormer Disziplin um auf die Bühne zu gelangen.

Vorurteil 14: Kraftsportler haben einen kleinen Penis
Hintergrund: Je fetter die Muskeln, desto winziger fällt die Bestückung des Kerls aus. Da muss man sich schon entscheiden, was einem wichtiger ist.

Richtig: Wer von Natur aus recht klein bestückt wurde, hatte den auch schon vor dem Krafttraining. Nachweislich ist das Wachstum des besten Stückes im Alter von 18 - 20 Jahren abgeschlossen und seine Länge/Größe kann in keine Richtung durch zu hartes Training und/oder die Einnahme von dubiosen Substanzen verändert werden.
Mit den Hoden sieht es hingegen ganz aus. Dort werden Geschlechtshormone, vor allem Testosteron, produziert, das auch am Muskelaufbau beteiligt ist. Wer dieses Hormon in hohen Dosen zuführt, gaukelt seinen Genitalien so etwas wie Arbeitslosigkeit vor, worauf sie schrumpfen „können. Die Betonung liegt hier auf „können“, da bekanntlich ja die Menge das Gift ausmacht.

Vorurteil 15: Kraftsportler trainieren doch nur, um Frauen abzuschleppen
Hintergrund: Dicke Muskeln sorgen für eine hohe Trefferquote bei Frauen. Ein breites Kreuz und starke Oberarme wecken den Beschützerinstinkt bei den Ladys. So kommt jedes Wochenende eine andere ins Bett.

Richtig: Logischer Weise hat niemand etwas dagegen, bei Mädels gut anzukommen. Allerdings ist das bei den meisten ganz sicher nicht der Grund dafür, warum Sie regelmäßig trainieren. Sie tun es einzig und allein für sich und ihre Gesundheit. Krafttraining schützt vor Krankheiten die tödlich verlaufen können, wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Diabetes. Krafttraining verringert den Körperfettanteil, denn gerade das Bauchfett ist für die Produktion von Hormonen verantwortlich, die Ihre Gefäße schädigen und damit einen Herzinfarkt oder Schlaganfall begünstigen.
Eine knackige Trainingseinheit kann Bluthochdruck senken. Die Muskeln brauchen während der Belastung mehr Sauerstoff, daher bilden sich neue Mini-Gefäße. Die arbeiten ähnlich wie ein Bypass, denn sie verringern den Druck in den Blutgefäßen und verteilen ihn über mehrere Blutbahnen. Im Übrigen stehen Frauen auf ein gepflegtes Äußeres, eine charmante Art und höfliches Auftreten. Ein knackiger Hintern und starke Arme können nicht schaden, sind allerdings auch keine Garantie für den Eroberungs-Erfolg.
Die positiven Effekte des Krafttraining fördern Ihre Gesundheit, beugen unter anderem Schmerzen und dem Alterungsprozess vor, verbessern zudem Ihre Konzentrationsfähigkeit, das Herz-Kreislauf-System und die Reaktionsfähigkeit. Folglich müssen Kraftsportler rein gar nichts und vor allem sich nicht rechtfertigen. Sie sollten einfach weiter trainieren, denn das gehört einfach zur Körperpflege.

Fazit: Alles was Sie tun, tun Sie ausschließlich für sich und Ihre Gesundheit, denn Gesundheit ist kein Makel, sondern führt zu mehr Lebensfreude und mehr Lebensqualität.

Für weitere Fragen und Trainings stehen wir Ihnen gerne zu Ihrem Wunschterminen zur Verfügung.

 

Quelle: https://www.perform-better.de/funktionelles-training/
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