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News aus Düsseldorf, Mönchengladbach, Neuss und Krefeld

Wir wollen Ihnen auf dieser Seite News aus den Bereichen Sport, Gesundheit und Fitness aufzeigen. Wir bemühen uns dabei die Neuigkeiten so auszuwählen, dass Sie möglichst informativ sind und den bestmöglichen Mehrwert geben.

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Krafttraining ist doch kein Sport! Teil 1

14. Dezember 2017


 

Der gemeine Volksmund spart mit Vorurteilen beim Kraftsport nicht. Demnach nimmt jeder Kraftsportler Anabolika und Steroide, sie sind doof und haben einen kleinen in der Hose.
Wer auf Fast Food, Fertiggerichte und anderes verarbeitetes Zeug verzichtet muss sich nicht rechtfertigen. Ebenso braucht das niemand der 7 – 8 Stunden schläft und seinen Körper von Partygiften wie Alkohol und Nikotin fern hält. Warum sollte er sich denn erklären müssen, weil er regelmäßig Hanteln stemmt. Wir räumen auf mit Mythen und Märchen.

Da auch das Thema etwas umfangreicher ist, werden wir hier in 3 Teilen berichten. Sei Sie gespannt auf Teil 2+3.

Vorurteil Nr.1: Kraftsport ist ungesund
Mütter reagieren entsetzt wenn sich das Söhnchen vom Fußballclub verabschiedet und in der Muckibude anmeldet. Er wird sich doch die Knochen und Gelenke ruinieren, ganz zu schweigen von Muskelfaserrissen. Im Übrigen, Couch-Potatoes, Spargeltarzane und Neider reagieren ebenso wie die Mutti’s.
Richtig: Genau das Gegenteil tritt ein beim Training im Fitnessstudio, denn es ist quasi eine Art Lebensversicherung, wenn man sich dort regelmäßig blicken lässt und trainiert anstatt sich an der Safttheke aufzuhalten oder in der Sauna herumlümmelt. Eine Studie des Institute of Sports Medcine in Kopenhagen belegt das, dass Verletzungsrisiko um rund 70% abnimmt und Überlastungsschäden ebenfalls drastisch zurückgehen. Durch die Stärkung von Muskeln, Sehnen u. Bändern werden die Gelenke entlastet.
Zudem sieht man recht schnell, dass Krafttraining die Körperhaltung deutlich verbessert. Langfristig profitiert jeder, weil ein gutes Trainingskonzept muskuläre Dysbalancen ausgleicht und so Verspannungen, die immer Folge einer Fehlhaltung sind, keine Chance lässt. Eine dänische Studie belegt, dass kopfschmerzgeplagte Menschen eine schwächere Muskulatur im Schulter-Nacken-Bereich haben als Leute, die dieses nervige Spannungsgefühl nicht kennen.

Vorurteil Nr. 2: Kraftsportler sind doch alle aufgeblasen und unbeweglich
Wer regelmäßig Hanteln stemmt, sieht aus wie ein Michelin-Männchen, das völlig unbeweglich ist, da diese Muskelberge ja alles blockieren.
Richtig: Wer schon einmal den Schauspieler Jean Claude van Damme, Chuck Noris und Steven Segal gesehen hat, mag sich an bestimmte Szenen erinnern. Jean Claude van Damme schafft den Spagat zwischen 2 fahrenden LKWs. Der Werbespot ging 2013 um die Welt. Nein, er hat sich dabei nicht doubeln lassen. Er hat seinen Muskeln durch das Krafttraining beigebracht, optimal zusammenzuarbeiten und genau das macht Bewegungen geschmeidig, nicht hölzern. Logischer Weise funktioniert das ohne Dehnen nicht, weil Krafttraining die Muskelspannung erhöht, was langfristig zu verkürzten Muskeln führt. Darum sollten Sie entweder nach dem Workout ein Stretching durchführen oder sich an einem trainingsfreien Tag dafür Zeit nehmen.
Hier können Sie wählen, zwischen aktivem oder passivem Dehnen. Bei der dynamischen Variante ist auch der muskuläre Gegenspieler im Boot, zudem ist der Effekt höher als bei der passiven Alternative. Der Fokus sollte bei Kraftsportlern auf der Brust-, Schulter-, Rücken-, Gesäß-, Oberschenkel- und Hüftbeugemuskulatur liegen.

Vorurteil Nr. 3: Krafttraining ist der Versuch, ein kleines Ego durch große Gewichte zu kompensieren
Hintergrund: Hat jemand im Job oder einer Beziehung nichts zu melden, dann muss er seine Männlichkeit eben im Fitnessstudio zur Schau stellen. Je mehr Gewicht gestemmt werden, desto größer die Gewissheit, dass hier steht ein echter Kerl produziert wird!
Richtig: Egal was auch immer Sie zum Krafttraining motiviert, es ist eine Leistung, auf die Sie mit Recht stolz sein dürfen. Sie haben sich einer Herausforderung gestellt, der Belastung standgehalten und lassen auch die nächste Einheit nicht ungenutzt verstreichen. Das ist mehr, als die Mehrheit der Männer in Ihrem Umfeld schaffen würden. Durch den erhöhten Muskeltonus nehmen Sie auch eine andere Körperhaltung ein, dass sieht man Ihnen an und dementsprechend werden Sie wahrgenommen.
Wirft man Ihnen Egoprobleme vor, die Sie mit dem Training abschaffen wollen, hat derjenige höchstwahrscheinlich selbst welche. Als Antwort können Sie ihm, einfach eine Hantel in die Hand drücken. Somit herrscht Ruhe.

Vorurteil Nr. 4: Ohne Anabolika funktioniert Krafttraining doch gar nicht
Riesige Muskelberge sind unnatürlich, da liegt es auf der Hand, dass Kraftsportler illegal nachhelfen.
Richtig: Der genetische Code legt fest wie viele Muskeln ein Mensch aufbauen kann.

Manch einer macht gelegentlich ein paar Liegestütze und Klimmzüge, schon sehen sie aus wie der Hulk. Andere schuften, was das Zeug hält und das Ergebnis ist und bleibt so mager wie Ihre Beine.
Der Körpertyp bestimmt neben der Verteilung der Muskelfasern, wie viele, er für den Muskelaufbau benötigt, Hormone (zum Beispiel Testosteron) im Blut sind. Egal, ob Sie nur schwer Muskeln aufbauen oder einfach zu ungeduldig sind – Anabolika haben beim Krafttraining nichts verloren. Die gesundheitlichen Nebenwirkungen sind viel zu hoch.
Natural Bodybuilding wurde in Deutschland durch Berend Breitenstein etabliert. Er erläutert, wie es stattdessen funktioniert: "Mit sehr viel Disziplin und das gilt auch für die Ernährung, die 60 - 70 % des Erfolgs ausmacht."
Seien Sie geduldig und bleiben Sie dabei, denn für ca. 12 Kilo Muskelmasse muss ein Einsteiger mindestens ein Jahr hartes Workout mit ordentlichem Essen absolvieren. Je trainierter Sie sind, desto langsamer wird der Muskelaufbau vorangehen. Im 2. Trainingsjahr ist nur noch ein Plus von ca 50 % zu erwarten. Dafür haben Sie einen Körper, auf den Sie wirklich stolz sein dürfen und von dem Sie vor allem auch noch lange etwas haben werden wenn Sie regelmäßig weiter trainieren.

Vorurteil Nr. 5: Das ist doch gar kein Sport!
Der Inbegriff von Sport heißt Fußball, Tennis und Schwimmen, Radfahren oder Laufen sowieso. Krafttraining ist stupide und alles andere als sportlich!
Richtig: Unter dem Begriff Sport werden verschiedene Bewegungs-, Spiel- und Wettkampfformen zusammengefasst, die meist im Zusammenhang mit körperlichen Aktivitäten des Menschen stehen, ohne in erster Linie der Warenproduktion, kriegerischen Kampfhandlungen, dem Transport von Waren bzw. Gepäck oder der alleinigen Ortsveränderung zu dienen. Das Wort selbst wurde im 19. Jahrhundert vom englischen sport entlehnt, welches durch Prokope aus disport entstand und aus dem Altfranzösischen entlehnt ist. In Deutschland wurde das Wort Sport von Hermann von Pückler-Muskau eingeführt. Für Menschen, die in unterschiedlichsten Sportarten Sport betreiben, existiert die Bezeichnung Sportler. Sportler, die Leistungssport betreiben, werden oft auch als Athleten bezeichnet. Als akademische Disziplinen gibt es die Sportwissenschaft und die Sportmedizin.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Sport

Anstatt Waren und Gepäck zu transportieren, werden Hanteln gehoben und gesenkt. Bei den meisten Kraftübungen ist es sehr wichtig, an Ort und Stelle zu bleiben. Beim Krafttraining wird die Atmung beschleunigt, das Herz schlägt schneller und man schwitzt auch ganz ordentlich. Da behaupte noch einer, Krafttraining sei kein Sport, der führt bitte auf der sofort 10 Klimmzüge aus oder macht 10 korrekte Liegestütze.

Teil 2 + 3 folgen in den nächsten Tagen

Ihr Personal Trainer Wolf Hoffmann
Düsseldorf / Meerbusch


 

Quelle: https://www.menshealth.de/artikel/die-nervigsten-bodybuilding-vorurteile.502908.html
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