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Krafttraining ist doch kein Sport! Teil 2

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Vorurteil 6: Wer dicke Muskeln hat, bei dem muss es in der Birne doch zwangsläufig dünn aussehen

Hintergrund: Gewichte heben kann jeder Hauptschüler. Damit möchte man unterstellen das Kraftsport etwas für Leute mit geringerer Schulbildung ist.Wer viel trainiert hat keine Zeit für Bildung. Wen wundert es, dass der IQ antiproportional zum Anstieg der Muskelmasse sinkt.

Richtig: Der beste Beweis dafür, dass Kraftsportler nicht per se dumm sind, zeigt dass in Fitnessstudio Lehrer, Professoren und Manager Mitglieder sind und ordentlich trainieren, zum großen Teil regelmäßiger als viele andere. Da das Herz mehr Blutpumpen muss, wird auch viel mehr Sauerstoff transportiert. Somit wird auch der Kopf und speziell das Gehirn mit mehr Sauerstoff versorgt. Das regt den Gehirnstoffwechsel an. Auf diese Weise steigt die Konzentrationsfähigkeit. Es ist also richtig clever, ein knackiges Krafttraining vor einem wichtigen Meeting oder einer Prüfung einzuplanen.

Vorurteil 7: Beim Krafttraining geht's nur um Schmerzen

Hintergrund: No pain, no gain – ohne Schmerzen kein Erfolg. Wer so denkt, kann doch nicht normal sein.

Richtig: Sobald der Körper stark belastet wird, wie beim Krafttraining, unter Dauerfeuer zu stehen zum Beispiel, wird sein inneres Gleichgewicht zerstört. Da er das nicht gewohnt ist und schon gar nicht mag, rüstet er nach jeder Belastung unter anderem in Form von leistungsfähigeren Muskeln auf, um sich nicht nochmal in die Knie zwingen zu lassen. Das besdeutet,für einen Trainingseffekt ist es durchaus sinnvoll, an seine Grenzen zu gehen.
Natürlich muss man keine enormen Schmerzen aushalten. Wer nach einem Training mit blauen Flecken zum Arzt muss, macht es schlichtweg falsch. Jedoch um den Effekt der Superkompensation (der Fachbegriff für die körperliche Anpassung ans Training) ausnutzen zu können, heißt es schon mal die Zähne zusammen zu beißen, ohne die korrekte Technik zu vernachlässigen! Wer bei einer Einheit so gar nichts spürt, hätte sich besser auf die Couch gelegt. Das Ergebnis wäre ähnlich. Allerdings ist es unglaublich wichtig, nach einer harten – ja, etwas schmerzhaften Trainingseinheit zu pausieren. Der Körper braucht Zeit, zur Regeneration, je nach Trainingszustand sind dabei 24 bis 72 Stunden ideal. Danach sollte das nächste Krafttraining erfolgen, sonst verpufft der Trainingseffekt.

Vorurteil 8: Laufen ist viel besser, wenn man abnehmen will

Hintergrund: Krafttraining verbraucht doch kaum Kalorien, in dieser Zeit könnte man locker beim Laufen oder Schwimmen das Doppelte an Energie verbrennen.

Richtig: Stimmt. Als 80-Kilo-Mann verbrauchen Sie bei einem 30 Minuten Krafttraining ca. 240 Kalorien. Gehen Sie hingegen genauso lange locker Laufen, bleiben rund 470 Kalorien auf der Strecke. Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit. Der Brenneffekt stoppt nämlich beim Laufen ziemlich bald, wenn Sie aufhören. Ist die Trainingseinheit hingegen beendet, läuft der Stoffwechsel noch einige Stunden auf Hochtouren. In Summe kommt ein Krafttraining bei der Kalorienkiller-Bilanz also immer besser weg als eine Kardioeinheit. Im Übrigen verbrauchen Muskeln deutlich mehr Energie als Körperfett, wodurch sich der Grundumsatz erhöht und der Abnehm-Effekt beschleunigt. Das Bedeutet konkret: Mit Krafttraining liegen Sie in Sachen Schlank(er)werden genau richtig.

Vorurteil 9: Kraftsportler können vielleicht 100 Kilo heben aber haben nicht mal die Puste, um in den 3. Stock zu laufen

Hintergrund: Krafttraining trainiert die Kraft. Da muss die Ausdauerfähigkeit zwangsläufig den Kürzeren ziehen und total verkümmern. Fit zu sein, sieht für die meisten Menschen anders aus!

Richtig: Der Schwerpunkt von Krafttraining liegt nicht auf der Verbesserung der Ausdauerleistung, diese wird jedoch auch trainiert. Schließlich müssen die Muskeln intensiver versorgt werden, weil sie mehr leisten müssen. Das Blut fließt schneller, um vor allem Sauerstoff und andere Nährstoffe an seinen Platz zu bringen, da das Herz deutlich schneller arbeitet. Das trainiert und verbessert das gesamte Herz-Kreislauf-System. Sprich: Sie kommen weniger leicht aus der Puste, vor allem dann nicht, wenn Sie die ein oder andere Krafteinheit als Intervall mit schnellen Bewegungen und wenigen Pausen durchführen. Besonders eignen sich dazu Übungen mit dem eigenen Körpergewicht ala Core Performance Training.

Vorurteil 10: Dicke Muskeln stören doch die Feinmotorik

Hintergrund: Kraftsportler bewegen sich wie Elefanten im Porzellanladen. Da räumt man am besten alle zerbrechlichen Teile in den Keller. Seine Bewegungen sind einfach – unbeholfen.

Richtig: Ehrlich gesagt, nach einem harten Krafttraining fühlt sich der Körper etwas schwer an und ist durch den starken Tonus nicht ganz so beweglich. Klavierspielen oder eine Punktlandung beim Basketball könnten daher etwas schwierig werden. Jedoch, mehr Kraft so ein Kerlchen hat, desto leichter fallen ihm auch feinmotorische Bewegungen. Ganz einfach, weil genug Energie vorhanden ist, um sie auszuführen. Allerdings erst wenn sich die Muskulatur nach dem Training ausreichend regeneriert hat. Es hat das also definitiv andere Gründe als der Kraftsport, wenn „Er“ sich wie ein Elefant im Porzellanladen aufführt. Schlechte Manieren zum Beispiel.


Ihr Personal Trainer Wolf Hoffmann
Düsseldorf/Meerbusch

 

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