Motorradsaison 2016

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Am 5.März wird bei vielen Händlern die Motorradsaison 2016 eröffnet.
Die Wettervorhersage prognostiziert ca. 10 C°. Optimale Vorrausetzungen für den Start. Leider wird es für einige Motorradfahrer zum Saisonstart auch eine mehr oder weniger böse Überraschung geben. In den letzten Jahren haben sich die schweren Stürze mit Todesfolge zum Saisonbeginn leider drastisch erhöht.
Schon an den ersten Wochenenden sind pro Wochenende ca. 10 – 15 Tote zu beklagen. Hier treffen gleich mehrere Faktoren zusammen.

 

Die Autofahrer sind es seit Monaten nicht gewohnt das Motorradfahrer wieder vermehrt auf der Straße sind. Die meisten Biker sind zwischen 4 und 5 Monaten nicht mehr gefahren, also etwas aus der Übung gekommen. In den Wintermonaten haben sich einige dazu entschlossen ihr Hobby nach vielen Jahren der Abstinenz wieder aufzunehmen und sich eine neue Maschine zugelegt. Und on Top die Frischlinge, die Fahranfänger die noch keine Fahrpraxis haben.
Viele Neueinsteiger haben mit den sehr viel moderneren Maschinen so ihre liebe Not, denn die Technik hat in den letzten 20 Jahren ordentlich zugelegt. Teilweise erheblich mehr Leistung aus geringem Hubraum, schärfere Bremsen, modernere und sehr viel breitere Reifen. Somit müssen sie sich erst einmal an ein völlig anderes Fahrgefühl gewöhnen, wie es vor 20 Jahren üblich war.
Die Fahranfänger sind noch unsicher, einige sind aber auch schon übermütig.

Jedoch ist auch zu beobachten das auch bei den Bikern ein Problem entstanden ist, das nur allzu gern schön geredet wird oder totgeschwiegen.
Auch bei den Bikern gibt es sehr viele die sich in den letzten Jahren ein ordentliches Übergewicht zugelegt haben. Bei einigen kneift die Kombi ganz ordentlich, andere sind mittlerweile bei Größe XXXXL angekommen.
Ich lasse an dieser Stelle die oft damit verbunden Erkrankungen einfach einmal weg, obwohl Diabetes, Bluthochdruck und Co. Gerade auf dem Bike nicht zu unterschätzen sind.
Bei Motorrädern hat in den letzten Jahren die Leichtbauweise erhebliches geleistet. Die Maschinen beschleunigen deutlich besser, auch weil sie nun deutlich mehr Leistung haben. Das Handling und die Bremsen sind mittlerweile auf einem sehr hohen Niveau angekommen. Viele Maschinen sind mit ABS (Antiblockiersystem) und Antischlupfregelung ausgestattet.

Die eigentliche Problematik liegt jedoch ganz weit oben, nämlich auf dem Fahrersitz. Der Biker kauft gerne eine Maschine die in seiner bevorzugten Kategorie sehr leicht ist, jedoch er selbst hat zum Saisonstart 30, 35 oder gar 40 Kilogramm Übergewicht. Das macht die Gute Beschleunigungsleistung zu Nichte, verlängert den Bremsweg ganz erheblich. (Aus der Physik! Masse X Beschleunigung), und verlagert den Schwerpunkt deutlich nach oben. Somit ist auch das Handling nun deutlich schlechter.
Jedoch das worauf es beim Motorradfahren ankommt sind die Beweglichkeit und die allgemeine Fitness. Zu starkes Übergewicht beeinträchtigt die Beweglichkeit ganz erheblich, denn hier wird mit Gewichtsverlagerung gearbeitet. Die Spiegel der meisten Motorräder reichen oft nicht aus um genau zu sehen was hinter dem Motorrad los ist, so dass man sich auf dem Motorrad öfter und weiter nach hinten umdrehen muss als in einem PKW. Ist der Bewegungsradius durch zu viel Körpermasse oder eine zu enge Kombi eingeschränkt, kommt es schneller zu Fahrfehlern oder im schlimmsten Fall zu einem Unfall mit ungewissem Ausgang. Versucht der Fahrer einem plötzlich auftretenden Hindernis auszuweichen um einen Unfall zu vermeiden oder will er einen Fahrfehler ausgleichen, kommt die Maschine unweigerlich in eine Unruhe durch den erhöhten Schwerpunkt, dass sie so gut wie gar nicht mehr zu beherrschen ist. Wenn es dann zum Sturz kommt sind solche korpulenten unbeweglichen Fahrer nicht mehr in der Lage ihren Körper zu beherrschen oder sich abrollen zu lassen. Da der Fahrer nicht trainiert ist, kann auch eine verringerte Knochendicht zu schwer und schwersten Brüchen führen, die nur sehr schwer wieder heilen. Das ist oft auch altersabhängig. Dazu kann es durch die Brüche zu schweren inneren Verletzungen kommen.

Es ist natürlich keine Pflicht auf seiner Maschine auszusehen wie die Profifahrer die einen super durchtrainierten Körper und ein zum Teil unter dem Idealgewicht liegenden Körper haben. Es geht rein um eine ausreichende Beweglichkeit und eine gute Allgemeine Fitness. Gerade beim Motorradfahren werden Körper und Muskulatur ganz ordentlich gefordert. Wer schon einmal eine längere Ausfahrt am Wochenende gemacht hat, hat sich wahrscheinlich auch schön über Muskelkater an den unmöglichsten Stellen gewundert. Gerade Nacken, Rücken, Schultern, Unterarme aber auch die Beine unterliegen einer ziemlich hohen Belastung. Untrainierte Fahrer die schon Rückenprobleme oder Bandscheibenprobleme haben, halten lange Touren oft nicht durch, da weder Bauch noch Rücken dafür trainiert sind.

Um sicher durch die Saison zu kommen müssen Fahrer und Maschine fit sein.
Der Fahrer kann in den Wintermonaten etwas für sich tun, die Maschine wird vor dem Start in die Saison von einer Fachwerkstatt, oder wenn der Fahrer es kann, fit gemacht.

Da ich selber seit über 30 Jahren Motorrad fahre, und das ganze unfallfrei, kann ich Ihnen ein Fitnessprogramm anbieten, das Hilfe zur Selbsthilfe ist.
Das heißt, dass Sie schon nach wenigen Stunden Ihre Übungen selbsttätig zuhause oder in Ihrem Fitness-Studio durchführen können.

Ihr Personal Trainer, Wolfgang Hoffmann
Düsseldorf/Meerbusch

 

Schlagworte: Motorrad, Biker, Saison 2016, Personal Trainer Düsseldorf, Fitness

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