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Winterblues, Massenträgheit, und der innere Schweinhund

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Winterblues, Massenträgheit, und der innere Schweinhund so heißen die alljährlichen Gewinner wenn es darum geht etwas in seinem Leben verändern oder verbessern zu wollen. Dem voran stehen grundsätzlich die Vor- und Weihnachtlichen „Guten Vorsätze“. Im Jahr 2015 wurde in Deutschland noch nie so viel für Gesundheit, Bewegung und Fitnessprogramme in den Medien informiert wie jemals zuvor.

Mittlereile sind im TV auf vielen Kanälen gleich mehrere ehemalige Schauspieler, Künstler oder Ex-Profisportler hintereinander zu sehen, das man denken könnte, das muss doch eigentlich die Leute motivieren oder zumindest zum Nachdenken anregen. Weit gefehlt, denn mit knapp 69 % übergewichtiger und Schwerstübergewichter sind wir deutsche Europameister. Ein bedrückender und zugleich beschämender Titel. Zumal wenn man sieht wie Menschen auf der Straße interviewt werden zum Thema Bewegung und Ernährung. Daraus geht hervor das 80 Prozent der Deutschen mehr Sport treiben wollen. Doch es sind nur gerade 15 Prozent die schaffen es, wenigstens eine Stunde pro Woche zu trainieren. Über 30 Prozent wollen wenigstens fünf Kilo abnehmen. Rund 82 Prozent haben bereits erfolglose Diäten hinter sich. Die guten Vorsätze Sportlicher, aktiver, gesünder zu leben – sind schnell gefasst, das Problem ist immer das gleiche, sie dann auch zu verwirklichen.

Dazu kommt, die Strategieberatung Booz & Company hat ermittelt, das sich sich der Wertschöpfungsausfall aufgrund von Krankheit deutschlandweit auf rund 225 Milliarden Euro belief, und die direkten Kosten für Unternehmen beliefen sich auf 129 Milliarden Euro. Hinzu kommen die Ausgaben für Medikamente von ca. 33 Milliarden der Krankenversicherer.

Wie aus Berichten zur Grünen Woche zu entnehmen ist, geht der Trend zu immer schnelleren Essen. Angeblich kein Fast-Food mehr sondern es heißt nun Streetfood. Man setzt auf kulinarische Highlights mit exotischen Gerichten.
Food – Trucks ersetzen die Pommes Bude. Der Koch kommt dem Kunden näher. Alles schön und gut, auch wenn die Speisen anders und auch besser werden, eines ändert sich dabei nicht. Die Menschen nehmen sich keine Zeit zum Essen, können letzten Endes das exotische nicht genießen.

Speisen und Getränke sollen Spaß machen und ein Genuss sein, denn das macht zufrieden und glücklich. Wer unter Zeitdruck du Stress isst wird leider auch von qualitativ besserem Essen irgendwann doch krank.

Die in den Medien viel gezeigten Methoden des Trainings zielen ebenfalls auf extrem kurze, jedoch intensive Trainingseinheiten ab.
Gesundheit soll möglichst mit wenig Zeitaufwand und wenig Kosten betrieben werden, damit mehr Zeit für anderes bleibt. In einem 20 – Minuten Workout ist es nicht möglich dieselben Erfolge zu erzielen wie in einem „normalen“ Workout das 60 – 90 Minuten andauert. Natürlich verbraucht der Körper auch in 20 anstrengenden Minuten Energie, also Kalorien. Jedoch weitaus weniger als 60 oder 90 Minuten. Die Zuschauer von Sportsendungen oder Sportveranstaltungen sehen zum Beispiel beim Fußball wie sich Spieler die eingewechselt werden sollen gut 30 Minuten aufwärmen. Das gehört zu jeder Sportart dazu, um den Körper auf Belastung vorzubereiten (Trainingslehre im ersten Semester für Personal Trainer). Somit wird die Verletzungsgefahr stark reduziert.

Somit ist ein Kurzworkout von 20 Minuten ganz bestimmt nicht so effektiv wie die 60 oder 90 minütigen Workouts. Für völlig untrainierte und bis dato Antisportler bestehen zudem erhöhte Verletzungsgefahren, da weder ihre Muskeln noch ihr Herzmuskel eine derartige Belastung gewohnt sind.

Womit wir wieder einmal bei einem reinen Marketingtool der Fitness- und Wellnessindustrie sind. Im Ratgeber Gesundheit wurden Ärzte dazu befragt was sie vom neuen Trend Fazientraining halten. Einstimmiges Urteil der Herren im weißen Kittel, ein nettes Spielzeug für Marketingfreaks. Die Fazienrollen kann die Muskelfasern zwar elastischer und weicher machen, denselben Effekt haben sie jedoch mit einem ganz normalen Krafttraining oder Fitnesstraining auch.

Es gibt eine ganz einfache Weisheit. Wer sich nur mit Mühe für seinen Job am Montag und Freitag begeistern kann, der kann sich für anderes erst recht nicht aufraffen. Ich kann Ihnen an dieser Stelle auch das verraten. Meine Stammkunden, die seit vielen Jahren von mir betreut werden, haben dasselbe Problem. Gut 50 % können sich selbst nicht motivieren, 40 % haben das nur gelegentlich geschafft, die restlichen 10 % wollen nicht allein trainieren und/oder wollen eine Zusatzmotivation um sich im Training richtig auszupowern. Von den 40% die es nur gelegentlich geschafft haben, sind durch mein Personaltraining heute schon ¾ soweit das sie motiviert das nächste Training herbeisehnen. Als Personal Trainer hat man mir schon häufig bestätigt, das ich immer genau den Punkt der optimalen Belastung im Fitnesstraining treffe, so dass sich die Muskeln danach immer schön fest anfühlen.

In meinem nächsten Artikel berichte ich Ihnen über Wirkungsweisen verschiedenster Trainingsmethoden. Für die ganz neugierigen empfehle ich meinen Blog (Internet - Tagebuch) . https://fitnessduesseldorf.wordpress.com

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Fortsetzung folgt

Ihr Personal Trainer, Wolfgang Hoffmann

Düsseldorf/Meerbusch

 

Schlagworte: Innerer Schweinehund, Fitnessmotivation, Krafttraining, Diäten, Personal Training Düsseldorf

Kategorie: Gesundheit

Quelle: Link zur Quelle

 

Publiziert durch:
Logo Personaltrainer Wolf | 14. Januar 2016